Juni 26th, 2010 — Allgemein
… die “Höllenmaschine”, wie mein derzeitiges – wie soll ich sagen – “Sportgerät” und täglicher Wegbegleiter von einem Freund so schön bezeichnet wurde. Korrekt bezeichnet ist dies eine Motor(bewegungs)schiene.
Morgen sind genau 2 Monate seit meiner Knie-Arthroskopie vergangen. Da in den letzten Wochen seit dem Unfall und der daraufhin großartigerweise notwendigen Arthroskopie nicht allzu viel in meinem Leben passiert ist, aber besagtes Gerät derzeit eine große Rolle in meinem Leben spielt, bietet es sich doch an darüber zu bloggen – endlich mal wieder. Außerdem kann ich vielleicht einigen “Mitstreitern” auf diesem unfreiwillig beschrittenen Weg auf diese Weise einen Tipp geben möglichst schnell wieder fit zu werden.
Zuerst jedoch eine Warnung: Die Achziger lassen grüßen! ^^ Das Modell, weches ich derzeit von meiner Krankenkasse erhalten habe und hier zu sehen ist, scheint mindestens so alt wie ich zu sein. Anno 1983??
Aber sie erfüllt ja ihren Zweck, von daher will ich mal ruhig sein.
Eine Motorschiene dient der passiven Bewegung genauer Beugung des Knies nach Geschichten wie z.B. einer Patellaluxation nach der, im Zuge einer Arthoskopie, die Innenbänder und die Gelenkkapsel gerafft wurden. Das Gelenk muss nämlich sofort am nächsten Tag nach der OP bewegt werden. Fies, aber wahr! Hier ist aber auch zu beachten, dass dies nur in dem vom Arzt vorgegebenen Rahmen geschehen darf und nur langsam gesteigert werden soll. Gut… und es geht auch eigentlich NICHTS, also ist das was darf schon viel.
Also nicht zu ängstlich aber auch nicht übertreiben! Bewegung im Gelenk ist sehr, sehr wichtig!! Deshalb ist zusätzlich zu Physiotherapie, in der das meiste aktiv geschieht, die Bewegungsschiene unerlässlich für einen guten und erfolgreichen Heilungsverlauf und möglichst KEIN Rezidiv. So meine Theorie, doch ich habe da leider Erfahrung – rezidivlos, doch man hat ja bekanntlich zwei Knie… 
Aber wieder zur Motorschiene: Man kann die Geschwindigkeit der passiven Beugung und die maximale Gradzahl der Flexion einstellen und dann gehts los!

Zweimal täglich ca. eine Stunde ist eine “Runde” auf der Schiene zu empfehlen. In den ersten 6 Wochen post OP ist oft eine Limitation bis ca. 60° vom Operatuer angeraten. Danach geht es dann zur Sache und man muss die hoffentlich gut zusammengewachsenen Bänderstrukturen dehnen. Und das ohne Erbarmen!! Die meisten Geräre erlauen ein Training bis 120°.
Ich habe heute (2 Monate post OP) eine Flexion von 115° einstellen können!! Yeah!!! Nächste Woche habe ich dann das Maximum erreicht und dann sind die Tage vorbei, an denen ich 2 Stunden täglich auf der Schiene verbringen “darf”… fast schade! Aber auch nur fast…
P.S.: Der “Rest” der Beugung ab 120° bis zum “Anschlag” werden dann vom Physiotherapeuten sanft ins Knie gepresst… Viel Spaß!!! :-X
P.P.S.: Liebe Kinder, bitte nicht nachmachen!
Januar 24th, 2010 — Kurioses, Kölle, flott, ne schön! ;-)
Januar 2nd, 2010 — Allgemein
Ich wünsche allen ein frohes Neues Jahr 2010! Viel Glück, Erfolg und Gesundheit!!
Einer meiner Vorsätze ist ein häufigeres bloggen (häufiger als einmal im Jahr, wie 2009, ist auch keine Kunst…). Mal sehen, ob es funktioniert!

Hoffentlich baldowern die sieben Glücksschweinchen was Gutes für das Jahr 2010 aus... bestimmt!
April 3rd, 2009 — Bonn, flott, ne schön! ;-)

Menschenmassen im Hofgarten am 03. April '09
” (…)
Hier kommen die ersten warmen Tage,
wenn man schon draußen sitzen kann.
Hier kommen die ersten warmen Tage
bei stabiler Wetterlage,
also nix wie raus – der Sommer fängt bald an!
Und das tut gut, das tut so gut,
das ist so gut wie Schokolade und eiskalte Limonade,
das tut gut, das tut so gut,
die reinste Glückshormonparade!
Drinn’n zu hocken, wär’ jetzt schade…
das tut gut… das tut so gut…
(…) ”
…So lauten ein paar Zeilen aus dem Anfang des gleichnamigen Liedes von der A-Capella-Band Wise Guys.
In Bonn ist nun auch mit aller Macht der Frühling gekommen und drauf scheinen viele Bonner sehnsüchtig gewartet zu haben. Die Hofgartenwiese platzte vor lauter Menschen fast aus allen Nähten – Hackysack- und Frisbee-Spieler, sonnenhungrige Leseratten/Studenten oder einfach nur Sonnenanbeter. Was für ein herrlicher Tag!!
Ebenso von der Sonne zum “Leben erweckt” sind die vielen Kirsch- und Mandelbäumchen und herrlichen Magnolienbäume, die den Anblick der Stadt um einiges verschönern!
Doch diese Anblicke werde ich erst in den kommenden Tagen bloggen. Dafür muss ich ersteinmal mit meiner lieben und schönen Kamera auf Tour gehen! 
Bis dahin: Genießt die Sonne!!
November 23rd, 2008 — Bonn, Meteorologie, flott
Heute, am 23.11. gegen 17h, hat es doch tatsächlich dicke Flocken in Bonn (und Köln) geschneit!! Grund dafür ist die derzeitige Lage Deutschlands zwischen einem Hoch- und Tiefdruckgebiet, sodass die dadurch entstehende nordwestliche Anströmung arktische Luft und somit “schneefähige” Temperaturen und Feuchtigkeit ins Land brachte. Der Schnee blieb sogar bis in die späten Abendstunden (auf jeden Fall bis 0.00h) liegen. Im Rheinland zwar kaum zu glauben, aber wahr!!
Henning und ich hat es, wie viele, viele andere Menschen, als die Straßen ganz veschneit waren, raus und an den Rhein gezogen, wo wir u.a. Schneemänner um einen Schneehut und Arme (der arme Kerl
hatte keine!!) ergänzt oder Wartehäuschen ein Gesicht verpasst haben.
Als Abschluss haben wir noch ein eigenes Schnee”männchen” gebaut, das allerdings aufgrund des ziemlich groß geratenen Schneehutes (oder besser Schnee-Sombreros
) ein wenig mexikanisch anmutet. Abgesehen von den ihn umgebenden Temperaturen natürlich… ein mexikanischer Schneemann in Bonn… hmmm sehr seltsam. Ich glaube er würde jetzt sagen: “Esta una maravilla!”
P.S.: Dem geneigten und interessierten Leser sei das Übersetzen des letzten Satzes als Übungsaufgabe überlassen. 
P.P.S.: Hilfe, schädigt einen die Uni bzw. das Lesen diverser Fachliteratur! :-/
Doch nun zu den Impressionen des Abends:
Die Straßen sind verschneit
Die rechtsrheinische Rheinpromenade
Henning und ich am verschneiten Rhein
Der um einen Hut ergänzte Schneemann
Unser Werk: der mexikanisch anmutende Schneemann mit Schnee-Sombrero
Da freut sich auch das Wartehäuschen der Fähre
Verschneiter Blick aus dem Fenster in die Innenhöfe